Baustein: Übergang Grundschule - Sekundarstufe I

1. Elterninformationen

3. Schuljahr:

Hilfe: Literaturhinweis – Gerd Mannhaupt: Welche Schule ist die beste für mein Kind?, 1998

   Hilfen:

für Lehrerinnen:

- Powerpoint-Präsentation

- Merkmalsbogen zur Beschreibung des Lernverhaltens…

für Eltern:

Fragen zum Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten Ihres Kindes (siehe unten)

4. Schuljahr:

Einzelgespräche mit den Eltern über die beabsichtige Schullaufbahnempfehlung. Auf die Info-Veranstaltungen der weiterführenden Schulen wird ausdrücklich hingewiesen.     

- Klassenkonferenz zur Erteilung der Schullaufbahnempfehlung

- Mit Ausgabe der Halbjahreszeugnisse erhalten die Eltern die   Empfehlung schriftlich

Anmeldung in der Orientierungsstufe durch die Eltern (15.02. bis Monatsende

2. Unterrichtsorganisation und Klassenarbeiten im 4. Schuljahr

Klassenarbeiten

Prüfungsdiktate als Klassenarbeiten im Sinne der Grundschulordnung sind stets vorzubereiten. Alle im Prüfungsdiktat auftretenden Wörter, deren Schreibweise vom Kind noch nicht mit den vertrauten Lösungshilfen erschlossen werden kann müssen vorher im Unterricht intensiv geübt worden sein, damit für alle Kinder auch Aussicht auf einen Rechtschreiberfolg besteht.

- gilt auch für die Zeichensetzung

- das bedeutet, dass Diktattexte im Wortlaut nicht bekannt sein dürfen

Rhythmisierung

Die Arbeitsphasen müssen ausgedehnt, die Entspannungsphasen verkürzt werden.

Gegen Ende des 4. Schuljahres sollten die Kinder eine lange Phase (75 Minuten) ohne 5 Minuten Pause durcharbeiten können.

Klassenlehrerprinzip und Stundenverteilung

Die/der gleiche Lehrer/in unterrichtet – wenn möglich – die Kinder von Klasse 1 bis Klasse 4 in möglichst allen/vielen Fächern.

Im 3. Schuljahr, spätestens im 4. Schuljahr sollen mindestens 200 Unterrichtsminuten von einer weiteren Lehrperson unterrichtet werden.

3. Zusammenarbeit mit den regional vorhandenen Schulen (Sek. I)

Die Realschulen+ und das Gymnasium laden zum Ende des 4. Schuljahres an einem gemeinsamen Termin die Schülerinnen und Schüler zu einem Kennenlerntag in ihre Schulen ein.

Jede Schule der Sek. I entwickelt für sich ein Konzept, um den Übergang aus der Grundschule in die Sek. I fließender zu gestalten (z.B. Gestaltung des Kennenlerntages; Kernteams in der Orientierungsstufe; etc.)

Die Termine des Kennenlerntages und die Klassenkonferenztermine (1. Halbjahr 5. Schuljahr) werden zu Beginn des Schuljahres festgelegt.

In Regionalen Arbeitsgemeinschaften (verantwortlich GS Guckheim und Meudt, RS+ Westerburg ) arbeiten interessierte Lehrerinnen und Lehrer der GS, RS+, Gymn. schulartübergreifend zusammen.

Fragen zum Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten Ihres Kindes

1. Lernverhalten

Mein Kind ist sehr wissbegierig und stellt viele Wissensfragen.

 

 

 

Es beschäftigt sich von sich aus mit Themen, die es interessieren.

 

 

 

Es lässt sich von bestimmten Themen fesseln.

 

 

 

Es versteht Neues schnell, kann es sich dauerhaft merken und mit bereits Erfahrenem/Gelerntem in Verbindung setzen.

 

 

 

 

 

 

 

2. Arbeitsverhalten

 

 

 

Mein Kind arbeitet ausdauernd und ist sehr ausgeglichen bei der Arbeit.

 

 

 

Es ist sehr qualitätsbewusst und hört nicht auf, bis es selbst zufrieden ist.

 

 

 

Es arbeitet dabei sehr zügig, lässt sich nicht ablenken und trödelt nicht.

 

 

 

Es arbeitet selbstständig und braucht meine Hilfe nicht.

 

 

 

Wenn es nicht weiter weiß, sucht es sich eigene Lösungswege.

 

 

 

Es hat seinen Arbeitsplatz stets in Ordnung.

 

 

 

Alle Arbeiten beginnt es unmittelbar und arbeitet ohne Unterbrechung bis zum Ende.

 

 

 

Es arbeitet sehr sauber und richtig.

 

 

 

 

 

 

 

3. Sozialverhalten

 

 

 

Mein Kind ist ausgeglichen, munter und kontaktfreudig.

 

 

 

Es spricht selbstbewusst, laut und verständlich.

 

 

 

Es kann Enttäuschungen oder Niederlagen schnell verkraften und nimmt sich nicht alles so sehr zu Herzen.

 

 

 

Es kann sich in eine Gruppe einfügen und weiß, dass es nicht immer nur nach dem eigenen Kopf geht.

 

 

 

Es hält sich an Vereinbarungen / Regeln und nimmt seine Pflichten wahr.

 

 

 

 

 

 

 

4. Sprechen und Zuhören

 

 

 

Mein Kind kann Gehörtes ohne Nachfragen aufnehmen und umsetzen.

 

 

 

Es antwortet überlegt und verständlich.

 

 

 

In Gesprächen denkt es mit und trägt zur  Gesprächsentwicklung bei. Es beschränkt sich nicht nur auf kurze Antworten.

 

 

 

Es erzählt gerne und so, dass es für den Zuhörer interessant ist

 

 

 

Es spricht laut und deutlich.

 

 

 

 

 

 

 

5. Allgemeines

 

 

 

Mein Kind liest gerne und viel.

 

 

 

Es hat ohne viel zu üben Erfolg in der Schule.

 

 

 

Es hat die bisherigen Anforderungen in der Schule ohne große Anstrengungen gemeistert.